Teilverkauf
Beim Teilverkauf veräußern Eigentümer einen bestimmten Anteil ihrer Immobilie an einen Anbieter und erhalten dafür eine einmalige Auszahlung. Im Gegenzug können sie die Immobilie meist weiterhin vollständig bewohnen, wobei häufig ein laufendes Nutzungsentgelt für den verkauften Anteil vereinbart wird.
Unverbindlich & kostenlos
Wie funktioniert ein Teilverkauf?
Vor- und Nachteile
Vorteile
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Einmal-Liquidität
Sofortige Auszahlung des verkauften Anteils, frei verwendbar
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Miteigentum bleibt
50-90% der Immobilie gehört weiterhin Ihnen
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Wertsteigerungs-Beteiligung
Bei Wertzuwachs profitieren Sie anteilig mit
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Erben-freundlich
Verbleibender Anteil bleibt vererbbar
Nachteile
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Monatliches Nutzungsentgelt
3,5-5% p.a. – über Jahre erhebliche Belastung
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Instandhaltungspflicht meist beim Verkäufer
Reparaturen weiter Ihr Risiko
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Spätere Komplettveräußerung
Braucht Zustimmung des Anbieters
Technische Daten
| Verkaufsanteil | 10-50% |
| Auszahlung | Einmal (annähernd Marktwert anteilig) |
| Monatliche Belastung | 3,5-5% p.a. Nutzungsentgelt |
| Idealer Verkäufer-Altersbereich | 60-75 Jahre |
| Instandhaltung | Verkäufer (meist) |
Ideal geeignet für
Häufige Fragen zum Teilverkauf
Bei 200.000 € verkauften Anteil und 4,5% p.a. zahlen Sie 9.000 € pro Jahr (= 750 €/Monat). Das addiert sich über 15 Jahre auf 135.000 € – fast den verkauften Anteil. Genaue Rechnung vor Unterschrift unerlässlich.
Bei den meisten Anbietern ja – meist indexiert an Inflation oder gekoppelt an Leitzinsen. Das ist im Vertrag genau festgelegt. Lesen Sie diese Klauseln besonders sorgfältig.
Bei den meisten Teilverkauf-Verträgen Sie als Verkäufer/Miteigentümer. Größere Modernisierungen (z. B. Heizungsersatz) werden anteilig aufgeteilt. Im Vertrag prüfen.
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